Midlife-Crisis oder die Sehnsucht nach deinem eigenen Leben

Kumbats-Baum mit reifen Früchten

Plötzlich schleicht sich unter der Dusche oder auf dem Fahrrad ein unangenehmer Gedanke zwischen zwei andere. Er fragt: Ist das so das Leben, das ich möchte? Ist da eigentlich nicht noch mehr, das auf mich wartet? Will ich das eigentlich noch weitere 20 Jahre machen? Ist es das wirklich?

Weg damit! Zu gross ist die Frage, zu schwierig um sie irgendwie anzugehen.

Solche Gedanken können sich melden, wenn man sich runde Geburtstage nähern (aber natürlich nicht nur dann). Zum Beispiel rückt der 40. oder der 50. Geburtstag näher (hier gehöre ich dazu ;-)). Ja, ja es ist nur eine Zahl. Aber doch lädt sie viele von uns ein, in einer Art Bilanz zu ziehen.

Social Media unterstützt uns dabei, unser Leben mit anderen zu vergleichen. Sehr nett ausgedrückt ;-)... Meist sehen wir ja nur einen - oft auch geschönten - Ausschnitt. Die Baustellen, die wir dafür vielleicht nicht haben, sind nicht sichtbar. Manchmal kommt noch ein Verlust hinzu, die eigenen Eltern werden älter und brauchen uns vielleicht mehr.

All das kann uns ins Zweifeln bringen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Oder ob wir es überhaupt bisher waren.

In diesem Artikel möchte ich dir deshalb zeigen, dass du diese zweifelnden Gedanken freundlich willkommen heissen kannst. Sie sind ein Hinweis, dass du in einer Übergangsphase bist und eine Einladung, dich auf die nächste Lebensphase vorzubereiten. Es ist kein Zeichen für Misserfolg, diese Gedanken zu haben. Es bedeutet einfach: Du bist jetzt reif für grosse Fragen! Ich glaube, dass jetzt auch ein perfekter Zeitpunkt ist, deinen Purpose zu entdecken. Dabei geht es nicht darum, etwas zu kreieren, sondern ihn freizulegen. Anteile-Arbeit ist ein super Tool dafür. Womit du auch nie falsch liegen kannst: Folge deiner Freude! Sie ist ein Wegweiser zu dem, was für dich wirklich zählt.


Hej, ich bin Daniela Hälg

Ich bin Purpose-Coach und begleite Pionier:innen, die schon viel gemacht haben und bereit sind für den nächsten Schritt auf ihrer inneren Entdeckungsreise.


 
 

Midlife-Crisis — oder mein besserer Begriff dafür

Seit etwa 40 Jahren gibt es den Begriff Midlife-Crisis im allgemeinen Sprachgebrauch. Lange wurde der Begriff benutzt, um gewisse Phänomene zu belächeln: dass Männer in einem gewissen Alter plötzlich einen Sportwagen kaufen oder eine jüngere Partnerin wählen. Nun zeigen aber viele Studien, dass das mittlere Alter eine belastete und krisenanfällige Zeit ist, oft begleitet von Selbstzweifeln. 

In der Pubertät erwarten wir diese gewissermassen, aber in der Mitte des Lebens, wo wir eigentlich wissen, wo es langgeht? Da überraschen uns diese Gedanken oder Krisen oft.

Der Grund ist, dass uns bewusst wird, dass wir wohl nicht mehr alle Pläne verwirklichen können. Die Zeit ist begrenzt und das Gefühl von "alles ist offen, so Vieles ist möglich" weicht der Frage: Hab ich mir das richtige Leben aufgebaut? Ist es meins? Lebe ich "mein Leben"? Oder spielen da Erwartungen von anderen eine zu grosse Rolle? Hab ich etwas nicht ausprobiert, was mich eigentlich lockt? Oder ist da vielleicht das diffuse Gefühl, dass da noch etwas Anderes, Verlockendes sein könnte, aber ich habe eigentlich keine Ahnung, was es sein könnte?


Jung hatte dafür ein Bild: Vor- und Nachmittag des Lebens

Irgendwie wird vielleicht auch deutlich, was Carl Gustav Jung geschrieben hat:

"Man kann den Nachmittag des Lebens nicht nach dem Programm des Vormittags leben; denn was am Morgen gross war, wird am Abend klein sein, und was am Morgen wahr war, wird am Abend schon gelogen haben." Im gleichen Essay (Die Lebenswende) schrieb er, dass die meisten Menschen völlig unvorbereitet in die zweite Lebenshälfte eintreten — mit der falschen Annahme, die Wahrheiten und Ideale der ersten Hälfte würden weiterhin gelten. Aber dafür braucht es einen Prozess zwischen der ersten und zweiten Lebenshälfte. Irgendwie passt nicht mehr alles (analog den Kleidern, die auch nicht mehr alle passen... bei mir im Schrank sind auf jeden Fall noch viele, die mir mit 30 noch tipptopp gingen, aber jetzt...) und nun gibt es eine Phase, in der wir uns der Muster der ersten Lebenshälfte bewusst werden und neue für die Zukunft wählen.

Die alten Muster sind nicht falsch, aber es sind andere Aufgaben, die anstehen. Bisher stand im Zentrum: Aufbauen, beweisen, funktionieren. Jetzt bist du nicht mehr dieselbe Person. Wir müssen nichts reparieren, nur herausfinden, welches neue Muster dich ruft.


Midlife-Ruf: mein Begriff dafür

Ich glaube, dass es hilfreich ist, diese Phase als eine Übergangsphase zu sehen. Das macht es leichter, da wir uns dieses Suchen und Zweifeln erlauben und es als Teil des Prozesses anerkennen.

Dazu passt: Eleanor Mills aus Grossbritannien hat eine ganze Bewegung von Frauen um die 50 initiiert, die sie "Queenagers" nennt und damit an das Wort "Teenager" anknüpft, aber dieses mittlere Lebensalter ohne richtigen Namen positiv benennt, als eine Phase, in der wir aus dem Vollen schöpfen können - eben wie Königinnen.

Mir fällt zu dieser Phase auch die Idee der "Groan Zone" von Sam Kaner ein, mit dessen mentalen Modell ich oft gearbeitet habe, als ich noch als Facilitator für Team-Workshops unterwegs war. Es veranschaulicht, dass es bei der Entscheidungsfindung in Teams zwischen der Ideen- und der Entscheidungsfindung oft eine "Grummelzone" gibt. "To groan" wird auch mit "ächzen, brummen und knarzen" übersetzt. Ich glaube, dass die Mitte des Lebens auch eine Art "Groan Zone" ist, bis wir wieder auf Kurs sind. Klar gibt es in einem Leben vielleicht immer mal wieder kleinere Grummelzonen, Zweifel, sich Besinnen auf das Wesentliche, aber in dieser Lebensphase kommt es gehäuft vor. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass sich dies auch ändern könnte. Laut der Sinnforscherin Tatjana Schnell gibt es einen Anstieg bei jungen Menschen, die sich mit existentiellen Themen und Sinnfragen für ihr Leben beschäftigen. 

Was wir Midlife-Crisis nennen, ist in Wirklichkeit die Sehnsucht nach einem Kompass für die nächste Phase. Darum würde ich es auch nicht Midlife-Crisis nennen sondern Midlife-Ruf oder Midlife-Einladung. Klar, klingt nicht so dramatisch, aber muss es auch nicht sein.

Es ist der Ruf, die Einladung anzunehmen, das bisherige Leben anzuschauen. Dabei ist mir der liebevolle Blick wichtig. Würdigen. Es geht nicht um ein hartes Bilanzieren, sondern darum zu schauen, was weiter wichtig ist und was nicht. Im zweiten geht es darum, mutig anzuschauen, was einen ruft, aber man noch nicht gewagt hat.

Die Entwicklungspsychologin Pasqualina Perrig-Chiello, die seit Jahrzehnten als Lebensspannenpsychologin forscht, beschreibt in ihrem Buch "Own Your Age" (2024), wie unruhige Übergangsphasen uns dazu einladen, uns neu zu orientieren, damit wir wieder in eine ruhige Phase finden.


Du bist reif für grosse Fragen

Was es bedeutet, wenn diese Fragen auftauchen

Was ich zu Beginn oft höre, wenn sich jemand bei mir meldet, ist die Aussage: Ich bin gut, indem was ich mache und durchaus erfolgreich. Aber will ich das wirklich noch weiter tun? Bis zu: Will ich mir das noch antun? Viele sagen: Ich habe schon viel gemacht, aber meinen Platz noch nicht gefunden. Lebe ich wirklich mein Leben? Wäre ein anderes passender, schöner für mich? Oder: Es interessiert mich viel, aber was eigentlich so wirklich? Manche sagen auch, dass sie schon eine Karriereberatung gemacht haben, sie das aber nicht weiter gebracht hat. Dort werden Stärken und Möglichkeiten herausgearbeitet, aber die Person weiss danach trotzdem nicht, was sie will.

Was alle eint, ist eine Unsicherheit über den zukünftigen Weg. Meist betrifft die Frage den beruflichen Weg, aber im Coaching wird meist sichtbar, dass es ganz grundsätzlich um die Frage geht: wie will ich leben? Was will ich leben? Was weitergeben? Vielleicht sogar: was hinterlassen?

Wenn die Fragen auftauchen, heisst es einfach sie anzunehmen und sie nicht genervt wegzudrücken.

Es ist kein Zeichen von Misserfolg, dass die Fragen auftauchen! Es ist einfach ein Zeichen für Weiterentwicklung und dass jetzt der Moment ist, mit all der gesammelten Erfahrung und Weisheit hinzuschauen und seine innere Landschaft zu erforschen.

So kann sich der Kompass für die nächste Lebensphase zeigen. Und wichtig: es ist ok, wenn das mit 30 aktuell ist, gegen 40, mit 45, mit 50 - whatever.

Es bedeutet einfach, dass die Zeit jetzt reif ist, oder eben: du bist reif für diese Fragen.


Purpose freilegen: Was in dieser Lebensphase ansteht

Für mich liegt hinter diesen Fragen nach dem "richtigen" Leben die Frage: Was ist mein Purpose? Wichtig ist dabei:

„Deinen Purpose zu finden bedeutet nicht, ihn zu erfinden. Er ist bereits in dir angelegt und deine Aufgabe ist es, ihn freizulegen. Und wenn er sichtbar wird, hört das innere Suchen auf — weil du angekommen bist."


Was Purpose bedeutet 

In meinen Purpose Coachings arbeite ich nach dem Modell von Tim Kelley, nach dessen Modell der Purpose vier Dimensionen umfasst: Die Essenz (was du ausstrahlst), die Gabe (was du besonders gut kannst), die Mission (deine Lebensaufgabe) und deine Botschaft (was du vermittelst durch dein Handeln, Sprechen und/oder deine Ausstrahlung).

Wenn du diese Elemente formulieren kannst, hast du alle Antworten, die du suchst. Wichtig: es geht nicht darum, dir dazu jetzt etwas aus den Fingern zu saugen. Das bringt dir nicht die Ruhe und Klarheit, die du suchst. Es geht nicht darum, diese Antworten zu kreieren, sondern sie freizulegen. Nach meiner Auffassung sind sie in dir angelegt und du musst sie entdecken. Das ist deine Aufgabe.

Der Purpose wurde geformt aus dem, das dir mitgeben wurde und dem, wie du geprägt wurdest. Gleichzeitig gibt es auch Prägungen, die dir vielleicht die Sicht darauf verstellen. Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel, dass du dir eine Seite von dir nicht erlaubst, wirklich auszuleben, weil du sie nicht als wertvoll betrachtest. Vielleicht wurde sie in deiner Herkunftsfamilie nicht geschätzt und deshalb hast du sie beiseite gedrückt.

Mein Bild für dieses Freilegen ist, dass du dich quasi selber gebären musst; dich mit deinem Potenzial für die nächste Lebensphase. Es ist wie eine zweite Geburt. (Manchmal braucht es dazu ebenfalls eine Geburtshelferin - wenn dich das interessiert, gibt es hier Infos zu meinem Angebot.)

Dein Job ist es also, deinen Purpose in dir zu entdecken, indem du ihn freilegst und dabei alles, was dich geprägt hat, würdigst und in diesem Prozess zum Wesentlichsten vordringst: Zu dem, was allem zugrundeliegt, was dich ausmacht, dir Sinn gibt und dich antreibt. Was dir Hühnerhaut macht und dich vor Freude strahlen lässt. Ich verspreche dir: das gibt es. Und es lässt sich in wenigen Sätzen formulieren.

Purpose ist also kein Satz, der einfach irgendwie gut klingt und den du in einem spontanen Moment mal so eben formulierst, sondern eine Antwort, den du in einem bewussten Prozess findest.


Anteile-Arbeit: der direkteste Weg nach innen

Diese Aufgabe löst du nach meiner Erfahrung am besten mit Anteile-Arbeit (parts work auf Englisch). Das heisst, du betrachtest die inneren Stimmen, die wir alle kennen, wie kleine Menschen, die in dir wohnen. Viele Stimmen sind vielen von uns bekannt wie z.B. der innere Kritiker (sorgt dafür, dass du höchsten Ansprüchen genügst und keine Fehler machst), der Image Consultant (sorgt dafür, dass du dich um deinen Ruf kümmerst), der Skeptiker (sorgt dafür, dass du nicht leichtgläubig irgendwelche Märchen glaubst) oder das innere Kind, das von all den anderen Anteilen beschützt wird.

Die Methodik, die ich am True Purpose Institute® gelernt habe, basiert auf Voice Dialogue. Sehr verwandt, wenn auch unabhängig voneinander entwickelt ist das Internal Family System nach Richard Schwartz. Dabei betrachtet man die inneren Stimmen als Teile der inneren Familie und ein sehr wichtiger Grundsatz ist "all parts serve" oder "alle Teile haben eine gute Absicht". Sie meinen es gut - auch wenn der Outcome nicht immer hilfreich ist.

(Das Modell des Inneren Teams von Friedemann Schulz von Thun scheint mir ebenfalls sehr verwandt, aber ich habe mich nicht im Detail damit befasst.)


Was die Hirnforschung dazu sagt

Inzwischen ist diese Sicht auf die menschliche Psyche nicht nur als sehr hilfreich in Therapie und Coaching anerkannt, sie wird auch unterstützt durch Forschung zu neuronalen Netzwerken im Gehirn. Diese bilden sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unserem Leben, wenn uns etwas Prägendes widerfährt. Diese sind stabil über Zeit und agieren wie Unterpersönlichkeiten. (Der Stanford-Neurowissenschaftlicher Dr. David Eagleman erklärt dies z.B. in diesem Podcast.)

Konkret hören wir in meinem Purpose Coaching diesen Stimmen wirklich zu. Im Alltag hören wir diese Stimmen zwar sehr oft - denn manche sind recht aufdringlich - aber wir wenden uns ihnen trotzdem nicht wirklich zu. Manche hören wir auch gar nicht, wenn wir sie nicht hinter dem Ofenbänkli hervorlocken. Nur schon diese Auslegeordnung macht die innere Landschaft greifbar und im weiteren Prozess wird der Purpose nach und nach sichtbar.


"Was, wenn da gar nichts ist?"

Manche befürchten, dass da gar kein Purpose auftauchen wird im Prozess. Diese Angst kann ich nachvollziehen. Dieser Purpose - das klingt irgendwie sehr gross. Meine Erfahrung ist allerdings, dass sich immer ein Purpose zeigt. Damit kommt entweder die Erkenntnis, dass da etwas ist, das stärker gelebt werden möchte oder - was auch schon vorgekommen ist - die Erkenntnis, dass jemand genau das Leben lebt, das sie*er möchte. Innerlich ist aber eine Klarheit gewachsen, so dass die Person sich nicht mehr aus der Ruhe bringen lässt von Gedanken à la "vielleicht ist das Gras doch grüner da drüben". Ebenso erhellend: was man loslassen kann, weil es einem eigentlich gar nicht wichtig ist.

Wenn du zweifelst, ob da ein Purpose ist, kann dir vielleicht folgendes Gedicht den Zweifel nehmen. Es berührt mich immer sehr.


Cargo — Gedicht von Greg Kimura

You enter life a ship laden with meaning, purpose and gifts sent to be delivered to a hungry world.
And as much as the world needs your cargo, 
you need to give it away. 
Everything depends on this.

But the world forgets its needs,
and you forget your mission,
and the ancestral maps used to guide you
have become faded scrawls on the parchment of dead Pharaohs.
The cargo weighs you heavy the longer it is held
and spoilage becomes a risk.
The ship sputters from port to port
and at each you ask: “Is this the way?”
But the way cannot be found
without knowing the cargo,
and the cargo cannot be known
without recognizing there is a way,
and it is simply this:
You have gifts.
The world needs your gifts.
You must deliver them.

The world may not know it is starving,
but the hungry know,
and they will find you
when you discover your cargo
and start to give it away.

Mehr über die Geschichte dieses Gedichts findest du hier.

Wenn der Purpose sichtbar wird, also das erste Mal in Worte gefasst wird, die ihn so treffend beschreiben wie nie zuvor, ist das oft ein sehr berührender Moment. Plötzlich kehrt eine gewisse Ruhe ein. Es ist, wie wenn das Chaos gebändigt wäre. 

Ganz klar in meiner Erinnerung ist mir zum Beispiel geblieben, als meine Kundin S. plötzlich Klarheit darüber fand, was ihre besondere Gabe ist. In allem, was sie immer wieder tut als Mitglied der Geschäftsleitung oder in privaten Kontexten: immer nimmt sie eine ähnliche Herausforderung an und löst sie mit Leichtigkeit. Als der Satz ausgesprochen war, der diese Gabe beschrieb, waren wir sicher eine halbe Stunde lang so geflasht davon, dass wir die ganze Zeit kicherten und lachten, bewunderten und ungläubig staunten. Für mich ist es jedes Mal fast so zauberhaft wie eine echte Geburt: unglaublich, was da zum Vorschein kommt. Etwas Lebendiges und Wunderschönes! So rein und strotzend vor Potenzial wie ein neugeborenes Baby :-). 


Was jetzt? Was du konkret tun kannst

Nimm zweifelnde Gedanken als Einladung an. Du hast nichts falsch gemacht — diese Gedanken sind normal, auch wenn sie unangenehm sind. Halte inne, in dieser Rush hour des Lebens. Es ist vielversprechend, sich darauf einzulassen

Ein erster Schritt: Nimm dir ein Blatt Papier und schreib auf:

Was würde mich echt total freuen? Heute? Jetzt? Gib dem Raum. Folge dieser Freude. Integriere sie in deinen Alltag. Dem Kaffee trinken im Café, der Lust einen Beerenstrauch zu pflanzen oder mehr Zeit zum Lesen zu nehmen.

Was würde mich tief erfreuen, wenn ich in hohem Alter auf mein Leben zurückblicke? Schreib alles auf, was dir einfällt. Ist es etwas, das bisher noch keinen Platz hatte? Oder noch wenig? Erforsche diesen Gedanken. Sprich mit Menschen darüber. Lies dazu. Trag ihn mit dir mit.

Folge deiner Freude. Mit der Freude liegst du nie falsch. Sie führt dich zu den Dingen, die dir viel bedeuten.

--> Wenn du diese Fragen nicht alleine erforschen möchtest: Ich schreibe regelmässig über Purpose, Intuition und den Mut, das eigene Leben zu leben. Trag dich gerne in meinen Newsletter ein. Und wenn du lieber direkt sprichst: Ein unverbindliches Kennenlern-Gespräch ist jederzeit möglich.

 

PS. Ich schreibe komplett selber. KI nutze ich teils zur Recherche und gegebenenfalls mal zur Strukturierung von Gedanken oder für einen Rechtschreibe-Check.

Ich merke, dass bei mir beim Lesen zurzeit immer der Gedanken mitläuft: Hat er*sie das selber geschrieben? Sind das ihre*seine Gedanken? Falls du auch so tickst: du kannst entspannen. Es ist alles von mir.

Ich bin in diesem Fall wohl auch etwas abergläubisch: Ich will mit meinen Worten berühren und bilde mir ein, das ich das besser kann als eine KI. Ich kann mich täuschen, aber ich will das Risiko nicht eingehen. Aufs Berühren will ich nicht verzichten - es ist zu wichtig.

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Das Dunkle als Nährboden für das Helle - was mir hilft, wenn die Zuversicht fehlt

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Die Sehnsucht nach dem aufgeräumten Leben