Das ist doch viel zu arrogant!
Da müsste Euphorie sein oder zumindest Freude, wenn der Purpose sichtbar wird - oder nicht?
Das war eine implizite Annahme, die ich anfangs hatte und die auch Kund:innen von mir haben. Wenn das Purpose-Statement schön formuliert vor einem liegt - das muss doch Freude machen!
Die Realität sieht manchmal anders aus, denn der innere Kritiker funkt oft in den Prozess hinein. Manchmal gleich, manchmal wartet er auch noch damit. Aber irgendwann kommt er meist hinter der Ecke hervor und sagt:
"Das ist doch viel zu weich!" oder "Das ist doch viel zu arrogant!" Und wir sitzen dann da und denken: "Puh, jetzt ist es doch das geworden. Irgendwie hab ich's geahnt und gehofft, dass etwas anderes rauskommt…”
Wieso ist das so?
👉 Ganz viele von uns haben verinnerlicht, dass sie anders sein sollten, also wir sind: Produktiver, härter oder entschlossener zum Beispiel. Oder weniger einschüchternd, mehr harmonieorientiert. Diese Gedanken überdecken dann die Freude.
✴️ Wichtig ist, wahrzunehmen, dass das passiert.
Denn es wird klar, dass wir einem Teil von uns zu wenig Platz gegeben haben.
Wenn wir ganz Platz bekommen und uns selbst damit sehen, ist das die pure Freude. Dies hab ich kürzlich wieder mit einer Kundin erlebt (die Fotos stammen aus der Session mit ihr):
Wir waren gerade dabei, passende Purpose-Formulierungen zu finden und plötzlich war da dieser eine Satz! Er war da und sie schaute mich an: sprachlos. Es entstand ein magischer Raum und wir beide wussten: jetzt sind wir so nah dran, wie man einem Purpose kommen kann. Der Nagel ist auf den Kopf getroffen. Bäm! Wir waren beide so berührt und alles war plötzlich so klar! Wir rangen um Worte und sagten lange nichts. Wir staunten und bestaunten.
Es war wunderschön und meine Faszination für diesen Prozess und für die Kraft der passenden Worte wuchs noch mehr. Wenn das Vergleichen weg ist, und kein innerer Kritiker reinfunkt, dann ist da einfach unbeschreibliches Staunen vor der Schönheit und Klarheit der Essenz eines Menschen.
Meine Kundin blickte um sich und erklärte, dass jetzt Vieles so viel klarer sei. Vieles ergab nun einfach total Sinn.
Später kam dann der innere Kritiker doch noch vorbei und meldete, dass ihm dieser Purpose nicht passte. Spannend war, was passierte, wenn sie dieser Stimme zuhörte oder dann entschied, den Purpose anzunehmen. Auf Englisch heisst es so passend "to own something".
👉 Meine Message für dich:
Own your purpose, own who you are! Erlaub dir zu lieben, was du liebst und was du bist.
Es ist nur ein kleiner Shift in dir drin - aber die Wirkung ist gross: Das Leben wird schöner, leichter und entspannter. Und last but not least:
Du lebst DEIN Leben :-).
Nicht das eines verinnerlichten Kritikers, der wiedergibt, was du als erwünscht wahrgenommen hast, als Kind und auch als du älter wurdest.
👉 Wenn du ebenfalls Lust hast zu entdecken, was dich in der Tiefe ausmacht, unterstütze ich dich gerne. Vielleicht ist mein Angebot etwas für dich:
So erkennst du, ob das etwas für dich sein könnte:
du bist nicht sicher, ob du wirklich dein Leben lebst oder ob da noch etwas auf dich wartet, das sich mehr nach dir anfühlt
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PS. Und hier siehst du, wo wir gearbeitet haben: es war ein Genuss!